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DSLR - Gehäuse

Nikon D700

Als im Frühjahr 2008 Nikon eine semiprofessionelle Vollformat-Kamera angekündigt hat war für mich klar, dass früher oder später der Umstieg auf Nikon folgen wird. Am 15. Oktober 2008 war es dann soweit: Die D700 ist nun mein Werkzeug.
Gleich die ersten Aufnahmen zeigten mir, was in der Kamera steckt. Viele Funktionen und Möglichkeiten, die erst erforscht, verinnerlicht und dann im richten Moment angewandt werden möchten.
Technische Daten zur Nikon D700

Zwei Jahre fotografierte ich mit Olympus. Mai 2006 bis Juni 2007 mit der E500, von Juni 2007 bis Oktober 2008 mit der E510. Speziell mit der E501 - die einen Bildstabilisator in der Kamera integriert hat - war ich sehr zufrieden.
Bei gutem Licht lieferte(n) meine Olympus Modelle super Bilder. Die einzige Einschränkung gab es bei wenig bzw. schlechtem Licht. Eine Erhöhung der ISO-Zahl führte unweigerlich zu starkem Bildrauschen. Grund dafür ist der verhältnismäßig kleine Chip. Halb so groß wie das Kleinbildformat und damit auch halb so groß wie der Chip der D700 gibt es speziell in diesem Bereich sehr große Unterschiede.
(Auf das Bild klicken, um es größer anzuzeigen)

Olympus E510 bei ISO 1600

Nikon D700 bei ISO 1600

ISO Vergleich Olympus - Nikon

Die linke Bildhälfte stammt von der Olympus E510, die rechte von der Nikon D700. Klar zu erkennen ist der Unterschied im Bildrauschen.

Dieses Beispiel zeigt ganz klar den Unterschied der beiden Kameramodelle. Den Vergleich mit ISO 1600 habe ich deshalb gewählt, da es der größte ISO-Wert der Olympus E510 ist.
Ich kann heute sagen, dass das Bildrauschen der Nikon D700 bei ISO 3200 gleichzusetzen ist dem Bildrauschen der Olympus E510 bei ISO 400.
Die Beispielbilder zeigen auch, dass sich das Bildrauschen umso mehr auswirkt, je großer das Bild dargestellt wird. Wer die Bilder hauptsächlich bis zum Format von 13x18 präsentiert, wird auch mit der Olympus zufrieden sein.

Hier einige Beispielbilder einer Live-Veranstaltung im Planet-Music, aufgenommen damals noch mit meiner Olympus E510:

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PDK-1

Beim Kauf meiner Nikon D700 dachte ich mir noch, der Batteriegriff MB-D10 ist nicht notwendig. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand und die Akkuleistung, sprich die Anzahl der Aufnahmen die mit einem Akku gemacht werden können, liegt bei 1000+. + deswegen, weil ich einen voll geladenen Akku noch nie bei einer Session leergeschossen habe. 1142 Aufnahmen waren bisher das Maximum an Bildern.

Meine Meinung änderte sich erst als ich begann im Studio zu shooten. Portraits, Fashion und Beautyaufnahmen von Menschen sind zu fast 100% im Hochformat. Auch im Hochformat liegt die D700 gut in der Hand. Bei 4 Stunden Studioshooting spürt man es aber im Handgelenk. Als ich dann eine Kamera mit Batteriegriff in der Hand hatte und den Unterschied in der Handhaltung merkte war mir klar, dass der Batteriegriff doch sehr nützlich sein kann.

Um nicht wieder einen dummen Fehler zu machen und später einzelne Teile nachkaufen (und dadurch insgesamt mehr bezahlen) muss, entschied ich mich gleich zum Kauf des "Power Drive Kit" PDK-1.
Dieses Kit beinhaltet den Batteriegriff MB-D10, den superstarken Akku EN-EL4a, das dazugehörende Ladegerät und den notwendigen Batteriekammerdeckel.

Zu meiner großen Überraschung zeigt sich der Batteriegriff nicht nur bei Aufnahmen im Hochformat von Vorteil. Speziell bei der Verwendung von hochwertigen Objektiven, die naturgemäß größer und schwerer sind, kommt mir die Balance der Kamera mit Batteriegriff viel ausgewogener und angenehmer vor.

Die Investition bereue ich auf keinen Fall. Im Gegenteil - ich frage mich, warum ich so lange gewartet habe.

Technische Daten

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