Aufnahmen mit Blitz
So interessant das Spiel mit Licht und Schatten bei Aufnahmen sein kann, so lästig ist dies oft bei Aufnahmen mit Blitzlicht. So schön hatte man das Motiv vor der Linse, doch am Bild dominiert der Schatten des Motivs - ärgerlich.
Daher hört man so oft, dass Hobbyfotografen mit ihrem Blitz nicht zufrieden sind. Ich glaube aber, dass in den meisten Fällen es eigentlich umgekehrt sein müsste: Da müsste sich der Blitz über den Fotografen aufregen.
Das Thema fotografieren mit Blitz ist so umfangreich, dass Bücher darüber geschrieben wurden. Und das nicht ohne Grund. Ich will hier zeigen, wie sich ein Motiv, immer gleich aufgenommen, nur durch unterschiedliche Einstellungen des Blitzlichts verändert.
Alle Bilder wurden mit Nikon D700, Nikkor 24-70/2,8 AF-S ED @ 70, f8 aufgenommen. Auf ein Bild klicken um es groß anzuzeigen:
SB900 am Kamerablitzschuh, indirekt 90°
Das waren die mir bis vor kurzem bekannten Anwendungen des Biltzlichts. Dank i-TTL sind Überbelichtungen so gut wie ausgeschlossen, aber nicht unmöglich. Unterbelichtung kann jedoch schnell erreicht werden. Das liegt aber nicht am Blitz, sondern an dem, was der Fotograf dem Blitzlicht abverlangen will.
Hier klicken um zu einer Erklärung von TTL, i-TTL, CLS usw. zu gelangen.
Bei einem Nikon - Workshop lernte ich dann CLS (Creativ Lighting System) von Nikon kennen. Damit könnte ich die Serie von Beispielbildern verdreifachen oder vervierfachen. Ich beschränke mich auf vier Beispielbilder die mit CLS aufgenommen wurden:
Ich hoffe, ich konnte die Unterschiede, die feinen Nuancen im Schattenwurf je nach Art des Blitzens, anschaulich machen. Wann man wie blitzt, ist in erster Linie Erfahrung und Testen. Ich glaube jetzt versteht man, warum über das Thema Blitzen Bücher geschrieben wurden und sicher noch weitere geschrieben werden.
Nachdem ich die Beispielbilder aufgenommen hatte, machte ich noch ein Bild, wie mir persönlich dieses Motiv am besten gefällt:












